Mentale Gesundheit
ist erlernbar. Bereits in jungen Jahren ein besseres Selbst-Verständnis zu entwickeln, wirkt nachhaltig stabilisierend. Indem wir zu erkennen beginnen, was warum in uns vorgeht, reifen Mündigkeit und Vertrauen im Umgang mit belastenden Gedanken und Gefühlen. Achtsamkeit schenkt uns auf diesem Weg ein sehr wirkungsvolles "Handwerkszeug".
Sie lässt uns erleben, wie wir zwischen Reiz (Gedanke, Gefühl, Körperempfindung) und Reaktion zunehmend Raum bringen können. Ruhe finden. Und das, was ist, nicht zu bewerten und ins Drama zu rutschen, sondern mitfühlend zu beobachten. Daher auch dieses Bild: Der eine sieht nur Bäume, dicht an dicht. Der andere Zwischenräume - und das Licht. Für diesen Weitblick braucht es meist etwas wohlwollenden Abstand, den wir üben.
Eigentlich ist innere Freiheit immer da. Doch liegt sie unter vielen alten Mustern und Glaubenssätzen "verbuddelt", die uns einst schützen wollten. Das geht uns allen so. Oft werden erst Leid und Schmerz zu ungebetenen Einladungen, innerlich zu wachsen und hinzuschauen.
Achtsamkeit macht Schule
Kinder und Jugendliche leiden ebenso wie Erwachsene unter Unruhe, Anspannung, Enge, Druck, Gedankenrasen, Stress oder Ängsten. Und wie Erwachsene können sie selten greifen: Was ist Ursache, was Folge?
Ich freue mich, sie wieder mehr Sicherheit, Klarheit und Weite erleben zu lassen, damit sie selbstbewusst heranwachsen können.